Netzhoppers II mit Sieg und Niederlage

Königs Wusterhausen – Beim ersten Heimauftritt gab es für die zweite Mannschaft der Netzhoppers je einen Sieg und eine Niederlage. Angetrieben von den 13 Zuschauern in der Sporthalle Erich-Weinert-Straße gelang im ersten Spiel ein souveräner 3:0 Erfolg gegen Elsterwerda, das darauffolgende Duell mit der WSG Buckow verlor man knapp mit 2:3. Damit rangiert die junge KWer Mannschaft derzeit auf Platz 7 der Tabelle.

Dabei startete man unter ungünstigen Voraussetzungen in die erste Partie gegen Elsterwerda. Erst beim nahezu letzten Training stellte sich heraus, dass nicht wie geplant in der Paul Dinter Halle gespielt wird, sondern nur die Ausweichhalle Weinertstrasse zur Verfügung steht. Auch einige Exkursionsfahrten verhinderten die rege Trainingsteilnahme etlicher Spieler. Dennoch lautete die Divise von Spielertrainer Christian Wilk: „Gegen Elsterwerda muss unbedingt gewonnen werden“.

Die Jungs setzten diese Marschroute von Beginn an sehr gut um. Nur zu Beginn des ersten Satzes konnten sich die Gäste beim 10:8 leicht absetzen, doch immer wieder gelang es durch druckvolle Aufgaben das Aufbauspiel des Gegners zu verhindern um dann im Gegenangriff wirkungsvoll zurückzuschlagen. Mit 25:23 ging der Satz knapp aber sehr kontrolliert an die Netzhoppers. Auch in Durchgang zwei ließ man keinen Zweifel am Siegeswillen. Netzhoppers führten von Beginn an und kontrollierten weiter das Spiel. Über 9:6 und 17:13 hatte man bei 24:18 die ersten Satzbälle. Elsterwerda konnte mit einer Aufgabenserie zwar noch 4 Punkte erzielen, doch Tilo König machte dann den Satzball zum verdienten 25:22. Damit schien die Gegenwehr der Gäste gebrochen. Im dritten Abschnitt spielte KW seinen Stiefel souverän runter um am Ende mit 25:19 zu triumphieren.

Die Pflicht war also erfüllt, nun sollte die Kür gegen Buckow folgen. Der Aufsteiger aus der Landesliga ist jedoch deutlich stärker einzuschätzen und wird wohl mit dem Abstieg nichts zu tun haben. So entwickelte sich von Beginn an ein sehenswertes und vor allem spannendes Match mit vielen guten Aktionen. Buckow fand im ersten Satz bessers ins Spiel. Mit harten Angriffschlägen konnte immer wieder der KWer Block überwunden werden und die Abwehr fand deutlich seltener statt als im ersten Spiel. Verdientermaßen holte sich Buckow mit 25:20 den ersten Durchgang. Im zweiten Satz gelang es jedoch, das Spiel der Gäste mehr und mehr zu stören. Durch gute Blockaktionen fiel es den Gästen nur schwerer sich abzusetzen und KW konnte auch seinerseits mehr Angriffsaktionen landen. Am Ende behielt man mit einem Quentchen Glück beim 25:23 die Nase vorn. Mit Rückenwind startete man in Durchgang 3. Das Spiel war jetzt deutlich druckvoller und konsequenter, vor allem im Angriff unterliefen keine Fehler mehr. Netzhoppers konnten sich von Beginn an absetzen (5:4, 11:7, 16:10, 20:14). Erst zum Ende des Satzes waren noch zwei Auszeiten notwendig um die letzten Punkte zum 25:22 zu erzielen.

In Satz 4 wollte man nun alles klar machen. KW setzte sich am Anfang erneut schnell ab und fühlte sich wohl nach 5:2 und 10:7 schon wie der sichere Sieger. Buckow kam jedoch zurück und beim 19:20 aus KWer Sicht erfolgte der entscheidene Zwischenspurt zum 20:23. Buckow glich aus und so hieß es wie gegen Kyritz Tiebreak.

Bei mittlerweile tiefstehender Sonne hinter milchigen Fenstern in der Weinerthalle spielte KW erst mit der Sonne im Rücken – ein fataler Nachteil wie sich herausstellte. Schnell führte man mit 3:0 und 5:3, gewechselt wurde jedoch bein 7:8 aus KWer Sicht. Nun spielte man gegen die Sonne und der Ball kam  nach den Buckower Aufgaben direkt aus dem „Nichts“ (wer schon mal in der Weinerthalle unter den Bedingungen gespielt hat, weiß wovon ich rede). Schnell war die Luft raus, KW rotierte nur noch 2 mal nach dem Wechsel und verlor den Satz 9:15. Schade denn da war mehr drin.

Im dritten Spiel schlug Buckow Elsterwerda mit 3:2. Bedingt durch Schulferien findet das nächste Spiel erst am 08.11.2008 statt. Dann geht es zur TSGL nach Schöneiche in die Runde mit den Jungs vom VFH Potsdam.

Es spielten für KW: Björn Heimer, Tilo König, Paul Hofmann, Patrick Freyer, Basti Mättig, Christian Wilk

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